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13. Zur Kritik »Pseudowissenschaftlichkeit«

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Die Kritik:

  • »Das ZEGG bewegt sich im weiten Feld pseudo-, para- oder bestenfalls populärwissenschaftlicher Bemühung. Keine Publikation von Forschungsergebnissen.«
1.

Wir verstehen uns als ein Forschungszentrum.
Der Begriff Forschung ist hierbei nicht wissenschaftlich zu verstehen.
»Forschung« impliziert für uns eine innere Haltung als Forscher in eigener Sache.
In diesem Sinne sind Gemeinschaften Experimentierfelder, in denen Menschen gemeinsam über ihren Lebensstil nachdenken und sich gegenseitig dabei unterstützen, ihn zu verändern.
Die Forschungsergebnissse, die aus unserer Arbeit entstehen, publizieren wir u. a. in unserem jährlichen ZEGG-Reader und auf dieser Hompage.

Der Gedanke, das eigene Leben im Sinne eines Experimentes betrachten zu können, befreit uns davon, für alle komplexen Themen und Fragestellungen, die sich im Zusammenleben so vieler Menschen ergeben, schon vollständige Antworten zu haben und alles richtig machen zu müssen. Sie erlaubt, uns selbst immer wieder kritisch zu hinterfragen und Veränderungen zuzulassen.
Neue Paradigmen fangen dann an zu wirken, wenn sie schon einmal verwirklicht sind und wenn Menschen das verkörpern, wofür sie eintreten. Das kann sich dann fortpflanzen. Je konkreter Werte erfahrbar werden, desto leichter kann man sie annehmen und für sich gestalten.
mehr dazu

Wir möchten nicht warten, bis z. B. das Ende der Ölreserven uns dazu zwingt, neue Wege zu gehen. Wir können jetzt unser Leben anders gestalten, uns freiwillig für materielle Einfachheit entscheiden und herausfinden, wie man eine überlebensfähige und nachhaltige Region aufbaut.
Barbara Stützel, Zur Bedeutung von Gemeinschaften für eine nachhaltige Zukunft, in: ZEGG-Reader 2005
2.

Vor allem in den Anfangsjahren des ZEGG fanden Tagungen und Sommercamps mit zahlreichen WissenschaftlerInnen statt. Aus diesem Ansatz heraus sind Begriffe wie »Universität«, »Campus« usw. zu verstehen, die wir bis heute benutzen, und die den Eindruck eines akademischen Forschungsanspruchs erwecken können.

Fragestellungen waren damals u. a.:

  • Wie löst man die »menschlichen Themen«, um erfolgreich politische Arbeit machen und ein Alternativmodell zur Gesellschaft aufbauen zu können?
  • Wie schaffen wir eine Synthese aus den Erkenntnissen von (akademischer) Wissenschaft und Grenzwissenschaften, von Wissenschaft und Spiritualität?
  • Wie integrieren wir die Erfindungen, Visionen und Potenziale der innovativen Ansätze aus allen Forschungsbereichen beim Aufbau von Friedens-und Ökodörfern?

Das ZEGG ist heute nicht mehr in diesem Sinne ein Ort für direkte natur-und grenzwissenschaftliche Forschung und ein Vernetzungsort für alternative Wissenschaftler.

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